Spaghetti alla Carbonara
Vier Zutaten, kein Sahnetropfen: Ei, Pecorino, Guanciale, Pfeffer. Die Creme entsteht allein durch die Resthitze der Pasta.
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Carbonara ist Technik, nicht Rezept: Das Timing zwischen „Pasta fertig” und „Ei-Käse-Creme” entscheidet. Alles bereitstellen, bevor die Nudeln abgegossen werden – danach geht es schnell.
Zutaten
für 2 Portionen
- 200 g Spaghetti oder Rigatoni
- 120 g Guanciale (ersatzweise Pancetta), in Stiften
- 3 Eigelb + 1 ganzes Ei
- 50 g Pecorino Romano, fein gerieben (plus etwas zum Servieren)
- reichlich schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
- Salz fürs Nudelwasser (knapp – Guanciale und Pecorino salzen)
Zubereitung
- Guanciale ohne Fett in einer kalten Pfanne bei mittlerer Hitze auslassen, bis er goldbraun und knusprig ist. Von der Hitze nehmen, das ausgelassene Fett in der Pfanne lassen.
- Eigelb, ganzes Ei, Pecorino und viel Pfeffer in einer Schüssel glatt verrühren.
- Spaghetti al dente kochen. Kurz vor Ende eine Tasse Nudelwasser abschöpfen.
- Pasta abgießen, kurz abtropfen lassen und in die Pfanne zum Guanciale geben, einmal durchschwenken.
- Pfanne von der Platte, 1 Minute warten. Dann die Ei-Käse-Mischung dazugeben und zügig schwenken; löffelweise heißes Nudelwasser einarbeiten, bis eine glänzende Creme an der Pasta haftet.
- Sofort auf vorgewärmten Tellern anrichten, mit Pecorino und Pfeffer beenden.
Tipps
- Die Eimischung nie auf dem Herd erhitzen – über ~65 °C wird sie zu Rührei. Restwärme reicht.
- Zu dick geraten? Ein Schuss Nudelwasser und schwenken. Zu dünn? Kurz in der Restwärme der Pfanne weiterrühren.
- Keine Zwiebel, kein Knoblauch, keine Sahne – das ist die römische Fassung.