Melanzane alla Parmigiana
Auberginen, Tomatensugo, Basilikum, Parmesan – geschichtet und im Ofen gebacken. Am zweiten Tag noch besser.
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Parmigiana ist Geduldsarbeit an einem Nachmittag, aber unkompliziert: entwässern, braten, schichten, backen, ruhen lassen. Das Ruhen nach dem Ofen ist kein optionaler Schritt.
Zutaten
für 4 Portionen
- 1,2 kg Auberginen, längs in 6–8 mm Scheiben
- 800 g passierte Tomaten
- 1 Zwiebel, fein gewürfelt
- 2 Zehen Knoblauch
- 1 Bund Basilikum
- 120 g Parmigiano Reggiano, gerieben
- 150 g Fior di Latte oder Mozzarella, klein gezupft und abgetropft (optional)
- Olivenöl, Salz, Zucker
Zubereitung
- Auberginenscheiben salzen und 30 Minuten in einem Sieb Wasser ziehen lassen. Trocken tupfen.
- Sugo: Zwiebel in Olivenöl glasig dünsten, Knoblauch kurz mit, Passata zugeben, mit Salz und einer Prise Zucker 20 Minuten einköcheln. Basilikumstiele mitköcheln, am Ende entfernen.
- Auberginen portionsweise in wenig heißem Olivenöl beidseitig goldbraun braten (oder mit Öl bestreichen und bei 220 °C ca. 20 Minuten im Ofen rösten). Auf Küchenpapier abtropfen.
- Ofen auf 190 °C vorheizen. In einer Auflaufform schichten: dünn Sugo, Auberginen, Sugo, Parmesan, Basilikumblätter, (Mozzarella) – wiederholen, bis alles verbraucht ist. Oben Sugo und Parmesan.
- 35–40 Minuten backen, bis die Oberfläche gebräunt ist und es an den Rändern blubbert.
- Mindestens 15 Minuten ruhen lassen, bevor du schneidest – sonst zerläuft es.
Tipps
- Kein Panieren, kein Mehl: Das ist die neapolitanische Fassung, die Aubergine wird pur gebraten oder geröstet.
- Ofenrösten spart viel Öl und macht die Scheiben weniger fettig als das Braten.
- Am nächsten Tag kalt oder lauwarm schmeckt sie am besten – gut zum Vorbereiten.