Focaccia Genovese
Luftiger Hefefladen mit Salzlake-Grübchen und viel Olivenöl. Braucht Zeit zum Gehen, sonst kaum Arbeit.
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Focaccia verzeiht fast alles außer Eile: Zwei Gehzeiten sind Pflicht, dann wird sie luftig statt kompakt. Die Salzlake kurz vor dem Backen ist der genuesische Kniff.
Zutaten
für 8 Portionen
- 500 g Weizenmehl Type 550
- 350 ml lauwarmes Wasser
- 10 g Salz
- 7 g Trockenhefe (oder 20 g frische)
- 1 TL Zucker oder Malz
- 40 ml Olivenöl für den Teig
- für die Lake 3 EL Olivenöl + 3 EL Wasser + 1/2 TL Salz
- grobes Meersalz zum Bestreuen
Zubereitung
- Hefe und Zucker im lauwarmen Wasser lösen, 5 Minuten warten. Mehl und Salz mischen, Hefewasser und 40 ml Öl zugeben, 8–10 Minuten zu einem weichen, klebrigen Teig kneten.
- Zugedeckt 1–2 Stunden gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
- Ein Backblech großzügig mit Olivenöl auspinseln. Teig daraufgeben und mit öligen Händen vorsichtig zu den Rändern ziehen. Wenn er zurückspringt: 10 Minuten warten, dann weiterziehen.
- Weitere 45 Minuten gehen lassen. Ofen auf 230 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
- Mit den Fingerspitzen tief bis fast auf den Blechboden Grübchen eindrücken. Die verrührte Lake gleichmäßig darübergießen (sie sammelt sich in den Grübchen), grobes Salz aufstreuen.
- 20–24 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun ist. Lauwarm aus dem Blech heben und auf einem Gitter abkühlen.
Tipps
- Die Lake ist typisch genuesisch – sie hält die Oberfläche saftig und macht die charakteristischen glänzenden Mulden.
- Nicht am Salz sparen und nicht am Öl – Focaccia darf reichlich beides haben.
- Am selben Tag am besten. Reste kurz im Ofen aufbacken, nicht in der Mikrowelle.